ascent AG: Jugend fordert mehr seriöse Finanzbildung – Staat und Finanzbranche gefordert

Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 beschäftigen sich kaum oder gar nicht mit ihren Privatfinanzen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Jugendstudie 2016. Es gibt zwar viele Themen, über die sich junge Menschen gerne austauschen – Konsum, Schule usw. – doch Geld, Vorsorge und Vermögensbildung gehören meist nicht dazu. Neben Krankheiten zählen Finanzen laut den Ergebnissen der Befragung sogar zu den unbeliebtesten Gesprächsthemen überhaupt – vor allem bei Mädchen und jungen Frauen.

Finanzexperten wie die ascent AG – aber auch zum Beispiel die Kultusministerien – sehen diese Erkenntnisse kritisch und sind sich seit Jahren einig, dass in Sachen Finanzbildung ein großer Nachholbedarf besteht. Wirtschaft und Finanzen spielen in der gewöhnlichen Schullaufbahn auch im Jahr 2016 kaum eine nennenswerte Rolle. Das Ergebnis sind nicht selten Fehlentscheidungen in Finanzfragen, die Geld kosten und am persönlichen Bedarf der jungen Leute in Sachen Finanzprodukte vorbeigehen.

Gemeinsam für mehr Finanzbildung

Die jungen Menschen bewerten die staatlichen Bildungsangebote in Sachen Finanz- und Wirtschaftswissen oft als unzureichend: Die Wenigsten fühlen sich in Finanzfragen ausreichend auf die Zukunft seriös vorbereitet. Das Ergebnis: 95 Prozent der 16- bis 25-Jährigen wünschen sich laut der Studie ein Schulfach zum Thema Finanzen. Zwar gibt es in einigen Bundesländern bereits Initiativen, Wirtschaftsunterricht in den Schulen einzuführen (die ascent AG berichtete bereits über das neue Schulfach „Wirtschaft“ in Baden-Württemberg), doch der Nachholbedarf ist groß – und den praktischen Umgang mit Geld und Finanzprodukten lernt man nach Ansicht der ascent AG am besten durch Praxiserfahrung und Kontakt zu Experten, die in der Finanzwelt tätig sind. Hierbei gilt es laut ascent bei weniger finanzerfahrenen Kapitalanlegern – und gerade bei Schülern – ein Grundverständnis für die Mechanismen des Finanzmarktes zu schaffen.

Das Ziel ist klar: Die jungen Menschen sollen in die Lage versetzt werden, Finanz- und Vermögensentscheidungen eigenständig zu treffen. Hier können Wirtschaft und Staat Hand in Hand arbeiten, wie aktuelle Projekte zeigen – zum Beispiel die Bildungspartnerschaften der ascent AG. Je früher die junge Generation lernt, mit Geld umzugehen und Themen wie Vorsorge und Vermögenaufbau auch praktisch begreift, desto besser.