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Finanzwissen: Schon junge Mädchen schneiden schlechter ab als Jungs – wie wir uns bei der ascent AG für mehr Kompetenz in Gelddingen einsetzen

Foto von Max Fischer bei Pexels

Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen es längst: Finanzkompetenz gehört nicht unbedingt zu den größten Stärken der Deutschen. Und immer wieder machen wir von der ascent AG darauf aufmerksam, dass das Fundament für eine solide finanzielle Bildung in jungen Jahren gelegt wird. Eine Studie hat jetzt herausgefunden, dass sich bereits in der Schulzeit dabei eine Ungleichheit zeigt, und zwar zwischen den Geschlechtern: Junge Mädchen hinken in Sachen Finanzkompetenz hinter ihren männlichen Mitschülern hinterher. Wie die Forscher der Universität Tübingen hervorheben, wissen sie nicht nur weniger über Geldfragen, sie interessieren sich auch weniger für die Thematik und sind in finanziellen Dingen weniger selbstbewusst als ihre männlichen Pendants. Keine optimale Grundlage für solide finanzielle Entscheidungen im Erwachsenenalter.

Die Studienergebnisse

Für die Untersuchung wurde eine große Gruppe von Jugendlichen befragt: Insgesamt nahmen knapp 2.000 Zehntklässlerinnen und Zehntklässler aus mehr als 90 Schulen in Baden-Württemberg teil. Um die ökonomische Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu messen, wurde ihnen ein Fragenkatalog mit alltagsnahen Beispielen vorgelegt. Eine Aufgabe drehte sich etwa um Inflation: Können sich Verbraucher mit dem gleichen Gehalt in diesem Jahr mehr, weniger oder genauso viel leisten wie zwölf Monate zuvor, wenn die Teuerungsrate im vergangenen Jahr zwei Prozent betrug. Die richtige Antwort beinhaltet eine wichtige Erkenntnis auch für die Geldanlage: Durch die Preissteigerung sinkt die Kaufkraft, sodass mit derselben Summe dementsprechend weniger gekauft werden kann. Neben derartigen Wirtschaftsfragen wurden auch einfache Wahrscheinlichkeitsaufgaben gestellt. Diese sollten dabei helfen, grundlegende mathematische Fähigkeiten zu überprüfen, die für das Verständnis von Finanzthemen wichtig sein können.

Das Ergebnis zeigt einen klaren Unterschied zwischen den Geschlechtern: Im Durchschnitt beantworteten die Jungen 8 von 12 Fragen korrekt, die Mädchen kamen auf 7 richtige Antworten. Das entspricht einem Vorsprung von knapp 13 Prozent für die männlichen Schüler.

Die Studie zeigt darüber hinaus, dass sich Mädchen und Jungen nicht nur in reinen Wissensfragen, sondern auch im Hinblick auf Selbstvertrauen und thematische Interessen unterscheiden. So gaben männliche Schüler deutlich häufiger an, sich für Wirtschaft zu interessieren. Gleichzeitig erzielen Jungen vor allem bei Aufgaben mit Rechenanteil bessere Resultate und trauen sich in diesem Themenfeld mehr zu.

Finanzkompetenzen stärken – auch mit unseren ascent AG-Vorträgen

Die Studienautoren unterstreichen einen wichtigen Punkt dieser Erkenntnisse: Die Geschlechterunterschiede in Sachen Finanzwissen haben ganz greifbare Folgen für das Leben von Frauen. So investieren diese beispielsweise seltener in eine private Vorsorge fürs Alter und sind nicht zuletzt dadurch häufiger von Altersarmut betroffen.

Die Stärkung von Finanzkompetenzen ist daher ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit bei der ascent AG. Ein Weg dorthin führt über unsere kostenlosen Online-Vorträge zum Prinzip der „Angewandten Alltagsökonomie“. In diesen lernen die Teilnehmer grundlegende Strategien kennen, mit denen sie ihre finanzielle Situation verbessern können. Ziel des Konzeptes ist es, sich einen Überblick über die eigenen Ausgaben zu verschaffen und so neue Spielräume für die Rücklagenbildung, die persönliche Vorsorge und Vermögensaufbau zu eröffnen.

Sie interessieren sich für die Teilnahme an einem unserer Online-Vorträge? Dann schauen Sie einmal auf dieser Seite vorbei., dort können Sie sich einen Platz für Ihren Wunschtermin reservieren. Die Kosten für die Veranstaltung tragen wir.