Wer heute zwischen 18 und 30 Jahre alt ist, ist mit Smartphones, Streaming und Online-Banking aufgewachsen. Als junge (und nicht mehr ganz so junge) Erwachsene gehört finanzielle Eigenverantwortung für die Gen Z theoretisch zum Alltag – doch ist sie für viele ein eher angstbesetztes Thema. Denn trotz großem Interesse haben sie ein zentrales Problem: die Furcht vor Fehlentscheidungen. Sei es die Einrichtung eines Fondssparplans oder die Auseinandersetzung mit der eigenen Altersvorsorge: Sobald es konkret wird, wächst die Unsicherheit. Wie stark diese Selbstzweifel Menschen der Gen Z einschränken, zeigt eine aktuelle Studie, die wir von der ascent AG einmal etwas näher vorstellen wollen.
Eigene Finanzkompetenz wird differenziert wahrgenommen
In einer gemeinsamen Studie sind die Bankenforen und die Versicherungsforen Leipzig sowie die Digital Impact Labs Leipzig der Frage nachgegangen, wie es um die Finanzbildung und -kompetenzen der Gen Z steht. Dafür wurden 1.017 Personen der Generation Z befragt – also Menschen, die zwischen 1995 und 2009 geboren wurden.
Was das Interesse der jungen Menschen in Deutschland an Finanzfragen angeht, sind die Ergebnisse durchaus positiv: 71 Prozent der Befragten interessieren sich für Themen wie Sparen, Investieren oder Versicherungen. Und die eigenen finanziellen Kompetenzen schätzen sie zumindest in einigen Teilbereichen als gar nicht schlecht ein. Insbesondere bei alltäglichen Vorgängen wie Überweisungen oder Online-Zahlungen bescheinigen sich 72 Prozent der Umfrageteilnehmer gute bis sehr gute Kenntnisse. Doch sobald es anspruchsvoller wird, schwindet auch das Selbstbewusstsein: Bei Versicherungen schätzen nur noch 39 Prozent ihr Wissen als gut oder sehr gut ein, rund um den Finanzmarkt sinkt dieser Anteil mit 30 Prozent auf den niedrigsten Wert unter allen Geldthemen. Aus unserer Sicht bei der ascent AG ein bedauerlicher Umstand, warten doch gerade bei Finanzmarktprodukten wie Aktien die interessantesten Renditen auf Anleger.
Unsicherheit als Hindernis in Geldangelegenheiten
Wie entscheidend dieses mangelnde Wissen und Selbstvertrauen für die Einstellung gegenüber finanziellen Belangen ist, zeigt sich in einem weiteren Teil der Umfrage: Auf die Frage nach den größten Herausforderungen beim Umgang mit Finanz- und Versicherungsthemen nennt nicht weniger als die Hälfte der Befragten die Angst vor Fehlentscheidungen als größte Hürde. 35 Prozent fühlen sich von der Vielfalt der Angebote überfordert, 34 Prozent empfinden die Informationen als zu unverständlich. Nach unserer Einschätzung dürfte sich die Skepsis bezüglich der eigenen Finanzkompetenz so entscheidend auf die Regelung der persönlichen Geldangelegenheiten auswirken und womöglich eine aktive Finanzplanung verhindern.
Persönliche Beratung als Ausweg aus dem Selbstzweifel?
Erfreulicherweise zeigt die Studie auch ein überraschend positives Ergebnis im Hinblick auf das Thema Finanzberatung: Trotz hoher Digitalaffinität wünscht sich die Gen Z in Gelddingen eine persönliche Beratung, mehr als zwei Drittel (70 Prozent) suchen das Gespräch mit einem Finanzexperten. 77 Prozent ziehen dabei zudem die Beratung vor Ort einem digitalen Angebot per Chat oder Video vor.
Genau diese Art der Beratung finden Sie bei uns: Unsere ascent AG-Berater nehmen sich Zeit, hören zu und zeigen Ihnen, welche Schritte in Ihrer Situation sinnvoll sind. In uns haben Sie also einen verlässlichen Ansprechpartner in Sachen Geldanlage, aber auch rund um Themen wie Alltagsökonomie und Ausgabenoptimierung. Finden Sie hier einen Berater in Ihrer Nähe und finden Sie heraus, welche finanziellen Möglichkeiten sich Ihnen bieten.